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Wie Google Sie auch nach dem 21. April gut finden kann

Ist Ihre Website bereits für Mobilgeräte optimiert? Am 21. April führt Google ein Algorithmus-Update durch, dass einschlagen wird: Websites, welche nicht mobil optimiert sind, sollen bei Suchen auf mobilen Geräten nicht mehr oder nur weit hinten angezeigt werden und verlieren deshalb – aus Sicht von Google – an Relevanz. 

Dieses Thema ist daher für Sie wichtig, da in der Schweiz bereits 70% der Bevölkerung per Mobilgerät im Internet unterwegs sind (Online-Shopping, Informationsbeschaffung, etc.) und diese Ihre Website möglicherweise nie bei Google zu sehen bekommen. Testen Sie unter diesem Link, ob Ihre Webseite für Mobilgeräte optimiert ist. Bei negativem Ergebnis helfen wir Ihnen sehr gerne weiter.

Testlink von Google: https://www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly
Responsive Webdesign: http://www.responsive-webdesign.mobi/was-ist-responsive-webdesign/

RWD

 

Bericht von t3n.de

7 Dinge, die du über Googles großes Update wissen solltest

Google gibt sich erstaunlich offen: Schon seit über einem Monat steht der Termin für das nächste große Update, das laut eigener Aussage mehr Einfluss hat als Pinguin und Panda. Die Bedeutung mobil optimierter Websites ist seit langem kein Geheimnis mehr, doch am 21. April will Google zu drastischen Maßnahmen greifen. Die SEO-Szene spricht vom „Mobilegeddon“. Welche Fragen sich Webmaster jetzt stellen sollten um die Rankings der eigenen Website zu sichern, klärt dieser Artikel – und liefert zugleich die passenden Antworten.

1. Was passiert am 21. April?

Fest steht, wir kennen kaum Details. Klar ist nur, dass Google für den 21. April ein großes Update plant, das Websites ohne mobile Ansicht mit schlechteren Rankings droht. Laut offizieller Aussagen gehört auch die stärkere Integration von Applikationen zu den anstehenden Neuerungen. Google will in den Suchergebnissen zukünftig häufiger passende „Deeplinks“ setzen.

2. Was genau bedeutet das?

Auf unserer Suche nach der Antwort auf diese Frage, begegnen wir allerlei Vermutungen. Einige klingen plausibel, andere nicht. Cindy Krum von MobileMoxie vermutet in einem Artikel auf Moz.com , Google starte einen neuen Crawler speziell für mobile Seiten und Apps. Er sei der Anfang eines mobilen Index, der neben Websites auch Inhalte klassischer Apps enthält.

„Ob der mobile Index kommt, ist noch völlig unklar.“
Mit dem neuen Crawler wäre Google laut Krum in der Lage, besser mit JS- und CSS-Dateien umzugehen und könne darüber hinaus Android-Apps crawlen. Der mobile Index würde dadurch vermehrt direkte Links auf einzelne „Unterseiten“ von Applikationen enthalten und diese in Suchergebnissen ausliefern.
Von offizieller Seite gibt es dazu aber bisher keine klaren Aussagen. Google-Mitarbeiter Gary Illyes erklärte auf der SMX West, man habe Pläne für einen mobilen Index und ein Team, das daran arbeite. Wie weit die Entwicklung sei, wollte er allerdings nicht sagen. Es ist demnach völlig unklar, ob Google am 21. April einen mobilen Index startet oder den bestehenden Index erweitert.

3. Wie groß wird das Update?

Laut Googles „Webmaster Trends Analystin“ Zineb Ait Bahajji haben die Änderungen am 21. April größere Auswirkungen auf die Suchlandschaft als Panda und Pinguin. Wir sprechen also durchaus von relevanten Änderungen. Krum vermutet auf Moz, dass die Auswirkungen bei Suchen unter Android größer sind als bei Suchen über iOS. Größtes Merkmal wären ihr zufolge die für Google besser crawlbaren Deeplinks unter Android OS.

4. Woher weiß ich, ob meine Website laut Google für mobile Websites optimiert ist?

Ob eine Webseite auf mobilen Geräten funktioniert, entscheidet Google auf Ebene der Unterseiten – nicht global für die gesamte Website. Die eigene Internetseite können Webmaster vor dem Update mit einem Tool prüfen, das nach Eingabe der URL eine automatische Analyse startet und Hinweise zur Optimierung gibt. Weitere Informationen liefern darüber hinaus die Google Webmaster Tools im sogenannten „Mobile Usability Report “ (dt. „Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“).

5. Gibt es Unterschiede zwischen Subdomains und Responsive Webdesign?

„Responsive Websites habe keine Vorteile gegenüber Subdomains!“
Google-Mitarbeiter Gary Illyes betonte in einer Q&A-Session , eine Website mit responsivem Design hätte im Vergleich zu einer dedizierten mobilen Website keine direkten Vorteile. Etwas ähnliches zeichnete sich bereits nach dem Rollout des „Mobile-Friendly“-Tag ab. Seitdem haben Subdomains (bspw. m.website.de) an vielen Stellen bessere Rankings erhalten, heißt es auf Moz.

6. Hat eine schlecht optimierte Seite negativen Einfluss auf Desktop-Rankings?

Wenn eine Website nicht auf Mobilgeräte optimiert ist, habe das laut Aussage von Googles Zineb Ait Bahajji auf der SMX Munich keinen Einfluss auf dessen Rankings bei einer Suche über andere Geräte. Es ist aber durchaus denkbar, dass die bessere Nutzererfahrung bei einer für mobile Endgeräte optimierten Website indirekt zu positiven Signalen und damit besseren Rankings führt.

7. Wie schnell registriert Google, dass meine Website für Mobilgeräte optimiert ist?

Sobald der neue Algorihtmus aktiviert ist, prüfe Google die Websites bei jedem Crawling auf alle relevanten Faktoren, darunter auch die mobile Optimierung. Anders als bei Panda oder Pinguin müssen Webmaster nach Änderungen demnach nicht bis zum „nächsten großen Update“ warten, erklärt John Mueller von Google . Google registriert sie beim Crawlen automatisch und passt die Rankings an.